|
Abschlussworkshop für Freiflächengestaltung in der Alten Baumwolle stellte Ergebnisse vor .
|
Wenn die Stadtväter Flöhas keine Visionen gehabt hätten, dann würden heute Birken und Unkraut aus den Mauern des Wasserbaus sprießen. Stattdessen ist es nach teils schwierigem aber beharrlichem Ringen gelungen, mit dem Umbau des Wasserbaus einen ersten und auch großen Schritt für eine Revitalisierung der denkmalgeschützten Industrieanlage zu machen.
Im kommenden Frühjahr wird hier die Kreditabteilung der Sparkasse einziehen, die Stadtbibliothek erhält ein neues Domizil, ein Mehrzwecksaal mit 400 Plätzen wird entstehen und verschiedene Vereine werden im Untergeschoss ihre neuen Wirkungsstätten erhalten.
Wie wird es aber weitergehen? Mit dieser Frage beschäftigte sich in den zurückliegenden Wochen ein Workshop, in dem sich Städteplaner, Denkmalschützer, Landschaftsgestalter, Verkehrsplaner und Kommunalpolitiker zusammenfanden. In drei Treffen der Workshopteilnehmer wurde über die Gestaltung der Außenanlagen in Verbindung mit der zukünftigen Nutzung der Gebäude im Baumwollareal diskutiert.
Erste Maßnahme nach Fertigstellung des Wasserbaus wird die Gestaltung der Außenanlagen rund um den Wasserbau sein. Anschließend ist eine Erschließungsstraße bis zum Wohngebiet „Sattelgut“ vorgesehen. Weitere Vorstellungen wie ein Marktplatz am Oederaner Bau, Sportanlagen, eine eventuelle Offenlegung des Mühlgrabens oder ein Kino sind noch Zukunftsmodelle.
Wichtig ist, so Eike Münke, Leiter der Abteilung für Raumordnung, Bau- und Wohnungswesen im Regierungspräsidium Chemnitz, dass mit dem Umbau des Wasserbaus der erste Schritt getan ist und eine Initialzündung davon ausgeht.
Am 22. September entscheidet eine Fachjury darüber, welche Vorschläge von den am Workshop beteiligten Expertenteams für die Gestaltung der Alten Baumwolle ausgewählt werden. |
| |
| |
|