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Fußball-Turnier des VfB mit starker Besetzung

Zu einem kleinen sportlichen Leckerbissen entwickelte sich das Fußballturnier des VfB Flöha, dass seit Jahren traditionell zwischen Weihnachten und Silvester durchgeführt wird. In der Sporthalle des Pufendorf-Gymnasiums Flöha kämpften am 27. Dezember mehr als 60 Aktive in sechs Mannschaften um den Sieg. Die zum Teil gutklassigen Begegnungen verfolgten immerhin mehr als 100 Zuschauer auf den Rängen. Am Ende setzte sich der "FSV Grün-Weiß" Flöha um Teamchef Matthias Nagel 3:2 (1:1) nach Neunmeterschießen gegen die Ex-A-Jugend des TSV Flöha durch. Dritter wurde der "FC Bingo" (4:2 gegen die CFC-Fans). In den einzelnen Teams standen zum Beispiel mit Thomas Frenzel, Tom Schönherr (TSV Flöha) sowie Ingo Meier, Torben Günther und Dominique Rüger (SV Niederwiesa) Akteure aus der Mittelsachsenliga, auch Rico Thomas vom Bezirksligisten BSC Freiberg wurd e gesichtet. Zudem schnürten sich Kicker die Schuhe, die bereits Erfahrungen in Landes-, Ober- und Regionalliga sammelten und aktuell immer noch höherklassig auf Torejagd gehen. So liefen bei den siegreichen "Grün-Weißen" auch der ehemalige Freiberger Jörg Laskowski, sowie der Ex-Leubsdorfer Manuel Weiß, der jetzt beim FSV Krumhermersdorf spielt, auf. Außerdem standen die Flöhaer Stefan Schmidt und Marcel Baude, die beide dem aktuellen Drittligakader des Chemnitzer FC angehören, auf der Fläche. Bei so viel geballter Fachkompetenz hatte die Altherren des VfB Flöha nichts zu bestellen. Nach zwei klaren Niederlagen in der Vorrunde scheiterten sie im Spiel um Platz fünf leider im Neunmeterschießen 5:4 (3:3) an der Mannschaft "Brettlbude", bestückt mit gestandenen Fußballern wie Mirko Schwoy. "Da ich seit Jahren in der Schweiz arbeite und deshalb nicht mehr aktiv in Flöha spielen kann, war es für mich wichtig, die alten Kumpels einmal wieder zu sehen. Sportlich ging es eindeutig, aber stets fair zu", meinte Lutz Reinhardt, der bei den Handball-Oldies das Tor hütete und dabei trotz zahlreicher Gegentreffer eine gute Figur abgab. Den letzten Platz der Handball-Senioren mit den schlechten Lichtbedingungen in der Sportstätte zu verbinden, wäre nicht ganz richtig, da alle Teilnehmer mit dieser Situation klar kommen mussten. Seit mehreren Wochen häufen sich in der 1996 eröffneten Sporthalle die technischen Mängel. So lässt sich wegen eines mechanischen Problems eine Tribüne nicht mehr ausfahren, zudem sind zahlreiche Leuchtmittel an der Hallendecke ausgefallen. "Wir haben die Mängel schon längst an das Landratsamt gemeldet, da zudem die Qualität sowie die planmäßige Ausführung des Spielbetriebs gefährdet ist", sagte VfB-Vereinsvize Gert Hiemann. "Doch bevor die Pannen behoben werden, muss in der Verwaltung scheinbar erst ein Triathlon bewältigt werden". Von der "Ersten" des VfB mischte nur Torhüter Ronny Butze mit, der mit seiner Truppe auf Rang vier landete. Zudem stürmte Daniel Michel über die Spielfläche, er konnte sich am Ende gemeinsam mit seinem Team über den Turniersieg freuen.
"Alle Begegnungen, die von ausgebildeten Fußball-Schiedsrichtern geleitet wurden, verliefen ohne großen Stress, kleinere Rangeleien wurden sofort im Keim erstickt und verwischten nicht den positiven Gesamteindruck", fasste VfB-Vize Gert Hiemann zusammen. (kbe)

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Beim Fußballturnier des VfB Flöha, dass traditionell zwischen Weihnachten
und Silvester stattfand, kämpften die Handball-Oldies vom VfB tapfer,
blieben am Ende aber ohne Chance. Foto: Gerald Helling



MC Flöha im Jahr 2012


 Im Vogeltal Flöha werden sich auch 2012 nicht Fuchs und Hase Gute Nacht sagen, sondern vielmehr die Motoren dröhnen. Zwar hat der Motorsportclub (MC) Flöha seinen offiziellen Wettkampfkalender für das bevorstehende Jahr noch nicht veröffentlicht, doch die ersten Termine stehen fest. Im Fokus steht dabei einmal mehr der Flöha-Pokal. Seit 2006 wird dieser Amateur-Moto-Cross-Cup ausgetragen, steigende Starterzahlen beweisen, dass die Serie bei den Hobby- und Lizenzfahrern einen großen Stellenwert besitzt. Es werden wie 2011 sechs Läufe auf fünf verschiedenen Strecken ausgetragen. Eröffnung und Finale finden im Vogeltal statt. Weitere Stationen sind Hainichen, Leubsdorf, Seiffen und Ansprung. "Los geht es am Wochenende 28./29. April, die Endläufe sind für den 29./30. September vorgesehen", blickt MCF-Chef Rico Näther voraus.
Viele Piloten des MC Flöha scharren schon jetzt mit den Hufen, um bald am Gasgriff drehen zu können. So will der 11-Jährige Marc Jäkel nach einem vierten Platz bei den 65-ern nun in der Klasse 85 ccm angreifen. Lutz Ebert bildet mit Dirk Beutler ein Gespann-Duo und möchte den Vorjahrestitel verteidigen. "Der Flöha-Pokal hat zweifellos vor seiner siebten Auflage einen Namen unter den Fahrern. Wir erwarten erneut nicht nur Starter aus der Region, sondern auch aus anderen Bundesländern sowie aus Tschechien", erklärt Näther.
Kurz vor dem Eröffnungslauf Ende April soll im Vogeltal noch ein zentrales Training für Jedermann angeboten werden. Damit sind die Aktivitäten auf der Strecke aber noch nicht erschöpft. "Wir haben auch vor, im Sommer einen Endurolauf zu veranstalten. Dafür sind jedoch noch genaue Absprachen zu führen", betont Beutler, der beim MCF Leitungsmitglied ist.
Die Trialsportler machen einmal mehr auf dem Sportgelände am 20. Mai sowie 27. Oktober 2012 mit zwei Läufen zur ostdeutschen Meisterschaft Station, ob die besten deutschen Fahrradtrialer wieder im Vogeltal durch die Sektionen balancieren, steht noch nicht endgültig fest. Hingegen werden die Wettbewerbe der Bavarian-Quad-Challenge, die in den vergangenen beiden Jahren in Flöha ausgetragen wurden, 2012 definitiv im Programm fehlen. "Wir waren ohnehin nicht der Veranstalter, sondern stellten nur die Strecke zur Verfügung", betont Beutler. In den kommenden Monaten beschäftigen sich die Mitglieder des MC aber nicht nur mit Motorrädern und Quads, sondern auch mit Spaten und Hammer.
"Wir wollen rund um unser Areal die Infrastruktur weiter verbessern", sagt Näther. Dazu gehöre zum Beispiel die Errichtung einer Überdachung zwischen Rennbüro und Imbiss. Zudem soll die Streckenbewässerung, die an warmen und trockenen Tagen besonders wichtig ist, modernisiert werden. Dazu suchen die MC-Verantwortlichen tatkräftige Unterstützung. "Neue Mitglieder, die sich nicht nur auf das Motorrad setzen, sondern auch außerhalb der Strecke kräftig mit anpacken, sind stets willkommen", meint der Chef. (kbe)

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Auch im Jahr 2012 werden im Vogeltal Flöha Läufe zum Flöhapokal stattfinden. Foto: Knut Berger



Nächstes Heimspiel der „Blau-Gelben“

Die Handballer des VfB Flöha bestreiten in der Verbandsliga ihr nächstes Heimspiel am 29. Januar. Dann empfangen die Blau-Gelben in der Sporthalle des Pufendorf-Gymnasiums TuS Leipzig-Mockau. In dieser Partie laufen die Gastgeber als Favorit auf und sollten in der Lage sein, beide Punkte zu erkämpfen. Bereits am 21. Januar wird es für die A-Jugend der SG Flöha/Frankenberg ernst. An diesem Samstag trifft das Team ab 18 Uhr in Flöha auf die NSG Union Dresden. (kbe)


Super Start des Chemnitzer FC mit Flöhaer Duo

 Stefan Schmidt und Marcel Baude ist beim Casino-Cup in Chemnitz der große Wurf gelungen. Allerdings knackten die beiden Flöhaer nicht etwa in einem Spielsalon den Jackpot und brannten damit in die Karibik durch. Vielmehr trugen sie ihren Teil dazu bei, dass ihr Team vom Chemnitzer FC das gut besetzte Hallenfußballturnier gewann und zudem 1500 Euro Siegprämie für die Mannschaftskasse einsacken konnte.
„Hallenfußball ist mal etwas anderes und macht, so lange man sich nicht verletzt, auch unheimlich viel Spaß“, sagen die beiden 22-Jährigen übereinstimmend. Der Start in das Sportjahr 2012 sei zweifellos gelungen. Torhüter Schmidt, der ein Fan von Bayern München und dessen Torhüter Manuel Neuer ist, besitzt bei den Himmelblauen einen Profivertrag und gehört zum Drittliga-Kader. Mittelfeldmann Baude läuft etatmäßig mit der zweiten Mannschaft des CFC in der Oberliga auf, brachte es in der laufenden Saison aber schon zu einem Kurzeinsatz in der 3. Liga. „Das war beim 2:1-Heimsieg gegen Wacker Burghausen“, erinnert sich der Sportstudent. Der ausgebildete Immobilienkaufmann Schmidt sammelte zwar in der Regionalliga schon Punktspielerfahrung, musste sich aber bisher hinter der Nummer 1 des CFC, dem Freiberger Philipp Pentke, anstellen. Beim 2:1-Pokalsieg der Chemnitzer beim VfB Auerbach zeigte er jedoch über 90 Minuten seine Klasse.
„Stefan hat einen großen Leistungssprung gemacht. Er ist ein guter Rückhalt und genießt mein vollstes Vertrauen“, erklärt CFC-Trainer Gerd Schädlich. Auch Marcel Baude, der beim Casino-Cup einmal ins Netz traf, kommt bei der Analyse des Übungsleiters nicht schlecht weg. „Marcel ist aus meiner Sicht der athletisch stärkste Akteur des CFC“, schätzt der erfahrene Coach ein. „Wenn er sich jetzt noch im technisch-taktischen Bereich verbessert, ist er für unseren Drittligakader eine echte Alternative“, sagt Schädlich, weiß jedoch auch, dass Studium und Training nicht immer einfach unter einen Hut zu bekommen sind.
Baude und Schmidt begannen einst gemeinsam beim TSV Flöha unter Anleitung von Hans-Peter Paulus mit dem Fußballspielen, wechselten 1999 zusammen nach Chemnitz und durchliefen bei den Himmelblauen alle Altersklassen. Auch ihre sportliche Zukunft können sich beide durchaus beim Chemnitzer Club vorstellen.
Zeit für Hobbys haben die beiden Leistungssportler kaum. „Fast jeden Tag ist Training angesagt, dazwischen musst du regenerieren“, erläutert Baude, der auch vom Fußball des FC Barcelona schwärmt. Dennoch passt es oft in den Terminplan des Duos, dass sie die Heimspiele
des Handball-Verbandsligisten VfB Blau-Gelb Flöha verfolgen, sagt Stefan Schmidt. „Wir sind Fans der Truppe und hoffen, dass auch sie in den kommenden Wochen oft das Parkett als Sieger verlassen.“ Bereits am 21. Januar geht es für den CFC in der 3. Liga weiter. Dann empfängt die Schädlich-Elf ab 14 Uhr  im Stadion an der Gellertstraße des 1. FC Heidenheim. Und vielleicht sind dann auch die beiden Flöhaer auf dem Rasen dabei. (Knut Berger)

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Zwei Flöhaer beim Fußball-Drittligisten Chemnitzer FC: Torwart Stefan Schmidt (links) und Mittelfeldmann Marcel Baude. Foto: Knut Berger



 
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