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Aus einer alten Schmiede wurde ein Hightech-Unternehmen

Oberbürgermeister besuchte die Firma W&S - Wärme-und Sanitärsysteme GmbH

Oberbürgermeister Volker Holuscha (2.v.r), Geschäftsführer Steffen Stier (Mitte), Stadtrat Dietmar Wildner (r.) gemeinsam mit den beiden Auszubildenden der Firma W&S GmbH Moritz Jaeger (2.v.l.) und Falk Martin (l.). Foto: rs.

Spätestens bei einem Halt am Flöhaer Schulberg fällt der Blick automatisch auf das prägnante schwarz-rote Firmenlogo „W&S“ am gegenüberliegenden Gebäudekomplex. Doch die Wenigsten wissen, dass es sich hierbei mit 85 Beschäftigten um eines der größten mittelständischen Unternehmen in der Stadt Flöha handelt. Von der einst alten „Kaden-Schmiede“ zum Hightech-Unternehmen auf dem Gebiet der Wärme- und Sanitärsysteme. Solche Sätze kennt man eher aus den Bilderbüchern US-amerikanischer Weltkonzerne.
Bei seinem letzten Firmenbesuch 2016 konnten sich Oberbürgermeister Volker Holuscha und seine Begleitung von einem gut aufgestellten und innovativen Unternehmen überzeugen, das ihnen vom Geschäftsführer Steffen Stier eindrucksvoll vorgestellt wurde.

1992 startete hier der Betrieb unter dem Dach der DÖRR-Firmengruppe. Nach deren Insolvenz übernahmen 1996 die beiden heutigen Geschäftsführer Steffen Stier und Maik Wurst den Betrieb und firmierten ab sofort unter dem Namen W&S - Wärme- und Sanitärsysteme GmbH. Aus den damals 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat sich bis heute ein schlagkräftiges Unternehmen mit 85 Beschäftigten entwickelt. Darunter befinden sich über 50 gewerbliche Mitarbeiter, Projektleiter, Servicemitarbeiter, kaufmännische Mitarbeiter, Mitarbeiter in der Kalkulation und Planung und gegenwärtig 10 Auszubildende.  
Mit ständig laufenden Klein- und Großprojekten sowie über 3000 Wartungsverträgen ist die Firma sehr gut ausgelastet. „Aus wirtschaftlicher Sicht sind wir vorbildlich aufgestellt, das zeigt sich auch an unseren Krediten - denn wir brauchen keine“, so Steffen Stier.

Spezialisiert hat sich das Unternehmen unter anderem auch auf regenerative Technik. Bei diesem Thema zeigte Geschäftsführer Steffen Stier seine emotional überzeugende Haltung zum Thema Umweltschutz. Für ihn sind regenerative Energiequellen und autark arbeitende Heizungs- und Energiesysteme alternativlos. Beim Thema des Einsatzes von Brennstoffzellen geriet die Runde dann doch noch etwas ins Schwärmen. Aber vielleicht ist es gerade dieser Umstand, den man braucht, um Zukunftsvisionen zu entwickeln. Denn gerade diese Technik ist mittlerweile für den Einsatz im privaten und gewerblichen Bereich ausgereift und arbeitet schon an vielen Stellen problemlos.

„Das Thema Umweltschutz ist für mich auch ein ganz persönliches Anliegen“, so der Geschäftsführer. Aber um hier innovativ und auch effektiv zu sein, braucht man neben Visionen auch ein schlagkräftiges und gut ausgebildetes Team.
Da sind natürlich ständige Qualifikationen der Mitarbeiter eine wichtige Voraussetzung.
Aber auch die Lehrlingsausbildung spielt dabei eine besondere Rolle. „Lehrlinge sind unsere Zukunft“, sagte kurz und prägnant Steffen Stier.
Zusammen mit dem hauseigenen Planungsbüro sind hier beste Voraussetzungen gegeben, um bei dieser spannenden Herausforderung am Markt auch in Zukunft bestehen zu können.

Oberbürgermeister Volker Holuscha sieht hier aber auch für die Stadt Handlungsbedarf. „Wirtschaftsförderung ist bei mir Chefsache. Wir müssen in Zukunft mehr auf die Unternehmen zugehen, um Probleme schnell zu erkennen und unsere Hilfe anbieten zu können.“

Ein erster kleiner Schritt könnte hier die Herstellung von Verbindungen zwischen den Schulen der Stadt und den Unternehmen sein. Steffen Stier begrüße diese Initiative sehr. Die Teilnahme an Tagen der offenen Tür oder an Schulmessen bis hin zum Auftreten in Schulstunden wäre für ihn sehr gut vorstellbar.
Nach über zwei Stunden verabschiedeten sich Oberbürgermeister Volker Holuscha, Stadtrat Dietmar Wilder, Kämmerin Janet Pentke, Bauamtsleiter Andre Stefan und Sachbearbeiterin Andrea Viertel von ihrem Gastgeber mit der Versicherung, auch zukünftig in engem Kontakt zu bleiben. (rs.)

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