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Vollsperrung Hausdorfer Straße Hausdorfer Straße

Auf Grund von Kabelverlegung muss die Hausdorfer Str. in Höhe Hnr. 3 voll gesperrt werden. Umleitung ist ausgeschildert und erfolgt über Dresdner Str. und Dr.-Lothar-Kreyssig-Str.

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Ein Plus für Senioren

Während des Besuchs in der Seniorenresidenz »Villa von Einsidel«: Stadtrat Dr. Dietmar Garbe, OB Volker Holuscha, Stadtrat Udo Sorge, Heimleiterin Beatrice Schubert, Vorsitzender des Heimbeirates Gottfried Wendrock und Stadtkämmerin Janet Pentke (von links).

Firmenbesuch des Flöhaer OB´s in der Seniorenresidenz »Villa von Einsidel« der EURO Plus Senioren-Betreuung

Der zweite Firmenbesuch in diesem Jahr führte OB Volker Holuscha in Begleitung von Stadträten und Amtsleitern Anfang März in die Seniorenresidenz »Villa von Einsidel« der EURO Plus Senioren-Betreuung GmbH an der Hausdorfer Straße.
Herzlich begrüßt wurden die Gäste von der Heimleiterin Beatrice Schubert und mehreren Vertretern des Leitungsteams der Pflegeeinrichtung. Im großen Begegnungsraum der Seniorenresidenz erläuterte Beatrice Schubert den Anwesenden zunächst die Struktur und Besonderheiten der Einrichtung.
Neu war für einige Gäste, dass es sich bei der EURO Plus Senioren-Betreuung GmbH um ein 100 prozentiges Tochterunternehmen der Volkssolidarität in Chemnitz handelt. Bundesweit bestehen mittlerweile 13 dieser Heime und weitere sind im Bau oder in der Planungsphase.
Die Flöhaer Einrichtung verfügt über 79 Heimplätze und ist gegenwärtig fast vollständig belegt. Die Heimbewohner werden von 19 gut ausgebildeten und engagierten Pflegekräften umfassend betreut. Hinzu kommen noch sieben Lehrlinge verschiedener Lehrjahre.

Man könnte meinen, dass sich Seniorenheime kaum wesentlich voneinander unterscheiden.  Die städtische Delegation wurde hier vom Gegenteil überzeugt. Schon die idyllische Lage des Heimes an der Hausdorfer Straße ist beeindruckend. Großzügige Balkone bieten einen traumhaften Blick über die Stadt bis hinüber zur Augustusburg. Die angrenzende Villa von Einsidel komplettiert das Ensemble in einer ruhigen Lage. Mit den knapp 80 Heimplätzen ist natürlich auch eine sehr individuelle Betreuung der Insassen möglich. Aber auch hier gibt es Unterschiede zu anderen Senioreneinrichtungen. Besonders stolz ist die Leiterin Beatrice Schubert auf die Stelle einer Aromatherapeutin.

"Es ist für unsere Einrichtung ein echtes Alleinstellungsmerkmal“, so Frau Schubert. Mit den Mitteln der Aromatherapie können hier den Bewohnern nachweislich wirksame Angebote unterbreitet werden.
Weiterhin hob sie die guten Beziehungen zur Kindertagesstätte "Baumwollzwerge“ hervor. Zu verschiedenen Veranstaltungen bereichern die Kinder mit ihren Darbietungen den Heimalltag der Seniorinnen und Senioren.
Im Gegensatz zu vorangegangenen Firmenbesuchen wurden OB Volker Holuscha und seine Begleitung mit einer umfangreichen Wunschliste der Heimleiterin konfrontiert.

Ganz oben auf der Wunschliste stand die Bitte, seine Möglichkeiten mit dafür einzusetzen, dass der Pflegeberuf seiner ihm gebührenden Wertschätzung in der Öffentlichkeit eine noch höhere Wertschätzung erfährt.

Aber auch andere, ganz pragmatische Themen wie die Bitte nach einer Bushaltestelle in der Nähe des Heimes, Anpassung des Winterdienstes an der Hausdorfer Straße und die Unterstützung der Heimleitung bei der Suche nach einer effektiven Evakuierungsmöglichkeit wurden angesprochen. Auch bei der Suche nach qualifizierten Fachkräften wurde der Oberbürgermeister um Hilfe gebeten.
Ein Wehrmutstropfen für die Heimbewohner ist die nicht vorhandene Anbindung an die Stadtbuslinie. Damit ist für viele Heimbewohner ein Besuch der Innenstadt oder der Alten Baumwolle kaum möglich.
Zu diesen und noch weiteren angesprochenen Themen sagte Flöhas Stadtoberhaupt weitere Gespräche mit der Heimleitung und den Heimbewohnern zu.

Stadtrat Dr. Garbe hob anschließend, während des Gespräches mit den Pflegekräften, die besondere Bedeutung des Berufsstandes hervor und dankte allen Pflegekräften für deren hohe Einsatzbereitschaft.  Er erinnerte auch daran, dass noch vor 30 Jahren an eine Pflege älterer Menschen, so wie wir sie heute kennen, nicht ansatzweise zu denken war.
Auch OB Volker Holuscha betonte seine ganz persönliche Wertschätzung für den Pflegeberuf und hob hervor, dass er seine Möglichkeiten nutzen wird darauf hinzuwirken, den Berufsstand entsprechend darzustellen.
Den diesjährigen Höhepunkt bildet am 12. September 2020 ein gemeinsames Fest mit der Volkssolidarität anlässlich ihres 75. Gründungsjubiläums. Hoffentlich hat sich bis dahin die momentan immer noch angespannte Lage durch die Corona-Pandemie gelegt und die Feierlichkeiten können uneingeschränkt stattfinden.

Zur Villa von Einsidel

Die letzte Eigentümerin der Villa von Einsiedel mit dem angrenzenden großzügigen Grundstück war Christine von Einsidel. Zu DDR-Zeiten war sie Stadträtin für Soziales und wurde für ihr Engagement 1982 mit dem ersten Eintrag in das Ehrenbuch der Stadt Flöha gewürdigt.
Mit der Errichtung des Pflegeheimes auf ihrem ehemaligen Grundstück, wurde auch ihrem Vermächtnis Rechnung getragen.

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