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Verkehrsinformationen

Dresdner Str. (B173) - halbseitige Sperrung Dresdner Str. (B173)

Aufgrund einer Baufelderweiterung für den Bau der Stegbrücke muss die Dresdner Str. (B173) im Bereich der Straße Lärchental für 40m halbseitig gesperrt werden. Die Bauarbeiten beginnen 23.08.2022 und halten vorerst bis zum 31.12.2022 an. Die Straße ist weiterhin befahrbar und wird für Verkehrsteilnehmer sowie Fußgänger über eine Ampelschaltung geregelt.

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Energiesicherheit bei Besuch in Versorgungsunternehmen inetz thematisiert

Vertreter der Stadtverwaltung und des Stadtrates besuchten die inetz GmbH. Foto: Stadtverwaltung Flöha/ Erik Frank Hoffmann

Von Erik Frank Hoffmann

Zusammen mit Vertretern der Stadtverwaltung und des Stadtrates besuchte Flöhas Oberbürgermeister Volker Holuscha am 29. Juni 2022 die inetz GmbH – ein Unternehmen der eins Energie in Sachsen am Standort Flöha. Bei dem Treffen der Vertreter aus Kommune und Energieversorgungsunternehmen fand aus gegebenem Anlass eine gemeinsame Verständigung zur Versorgungssicherheit und Standortentwicklung statt. Dabei gab es eine Besonderheit: Erstmalig besuchte der Oberbürgermeister ein Unternehmen zweimal hintereinander.

Ein Hauptthema des Treffens war der offene Austausch über die weitere Entwicklung der Energiepreise in Betrachtung der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Lage in der Region. „Es können Preissteigerungen von Energiekosten auf die breite Masse der Bevölkerung zukommen, welche für Probleme sorgen und unter Umständen für viele Bürger und Unternehmen zum finanziellen Kraftakt werden könnten“, wie Kommunalbetreuer der eins Energie, Karsten Leonhardt, erklärte.

Oberbürgermeister Volker Holuscha befürchtet drastisch steigende Sozialausgaben bei den Haushalten der Landkreise und Kommunen, um soziale Spannungen abfedern zu können. Zudem werden sich steigende Betriebskosten bei städtischen Einrichtungen für alle spürbar auswirken. Auch die Energieversorger und vor allem die Bundes- und Landespolitik seien in der Verantwortung, auf bestimmte Umstände vorbereitet zu sein. „Ich finde eine Verständigung zur Lage der Energieversorgung an die Bevölkerung ausgesprochen wichtig“, so Holuscha. Geschäftsführer der inetz GmbH, dem Netzbetreiber von eins Energie Jörg Scheibe sprach davon, dass durchaus eine Verdreifachung des Gaspreises kommen könnte, wenn laufende Verträge auslaufen und neu verhandelt werden müssen.

Oberste Priorität sowohl für die Stadtverwaltung als auch für die eins Energie in Sachsen habe die Versorgungssicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Jedoch werde dies auch von verschiedensten Faktoren bedingt: „Wenn kein Gas aus Russland mehr kommen würde, kann es auch bei der Versorgungssicherheit im kommenden Winter schwierig werden“, so Scheibe.

Durch die aktuellen Entwicklungen betreffen auch den geplanten Umbau des Kohlekraftwerkes in Chemnitz. An diesem Standort soll eine Müll- und Klärschlammmonoverbrennungsanlage entstehen, die auch im Sinne des Klimaschutzes und der Energiewende verschiedene Vorteile bieten könne, wie eins Energie mitteilte. Auch der Müll aus der Region Mittelsachsen soll später in diese Anlage fließen. Dabei werden Transportwege und Bearbeitungsschritte der Müllverwertung gespart und die entstehende Energie effizient genutzt, so das Energieversorgungsunternehmen.

Neben den Themen der Energieversorgung und Leitungsnetze ist die eins Energie auch ein wichtiger Partner in Bezug auf den Breitbandausbau im Cluster F des Landkreises Mittelsachsen, zu welchem auch Flöha gehört. Dabei geht es um die Versorgung der weißen Flecken, welche Anschlüsse mit einer Leistung unter 30 Mbit/s umschreiben. Nach Bauamtsleiter Andre Stefan seien dafür schon erste Abstimmungen erfolgt und Vor-Ort-Termine realisiert wurden. Der Breitbandausbau „ist ein guter und großer Schritt in Richtung Zukunft“, wie Oberbürgermeister Volker Holuscha erklärte. „Ich bin froh, dass ein regionales Unternehmen die Ausschreibung gewinnen konnte“, so Holuscha weiter. Auch Karsten Leonhardt zeigte sich „stolz, dass es so funktioniert hat“, auch wenn es für die eins Energie eine große Kraftanstrengung sein wird.

Auch Themen der Energieeinsparung durch effiziente Straßenbeleuchtung, E-Mobilität sowie die Zusammenarbeit der städtischen Feuerwehr mit der inetz GmbH in Havariefällen sorgte für regen Gesprächsstoff aller Beteiligten. Oberbürgermeister Holuscha lobte abschließend die Verlässlichkeit und Einsatzbereitschaft der inetz und eins Energie zu den außergewöhnlichsten Zeiten. „Es war angenehm, sich über aktuell bewegende Dinge auszutauschen. Es ging um spannende, kritische und umfangreiche Themen dieser Tage“, so der Oberbürgermeister.  

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