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Vollsperrung Gehweg Augustusburger Straße B 180

Auf Grund von einer Suchschachtung muss der Gehweg in Höhe Augustusburger Straße 100 vollgesperrt werden. Bitte nutzen Sie zum Queren die dafür eingerichteten Fußgängerampeln.

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Flöhas OB zur Betriebsbesichtigung im Autohaus Herzog

OB Volker Holuscha, Firmeninhaber Bernd Herzog, Hauptamtsleiter Martin Mrosek, Kämmerin Janet Pentke und Sachgebietsleiterin Andrea Viertel (v.r.n.l.) zum Unternehmensbesuch im Autohaus Bernd Herzog im Gewerbegebiet Flöha-Falkenau. Foto: rs.

Tradition, Eigeninitiative und Selbstbewusstsein sind Zutaten für eine Erfolgsgeschichte

Erstmals stand auch ein Autohaus auf der Liste von Unternehmen, die Oberbürgermeister Volker Holuscha gemeinsam mit Mitarbeitern aus der Verwaltung zu einer Betriebsbesichtigung aufsuchte. Das Autohaus Bernd Herzog im Gewerbegebiet Flöha-Falkenau war diesmal Ziel der städtischen Abordnung.
Mit 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden heute im Autohaus alle Leistungen rund um die Automarke "Ford" angeboten. Ob Wartung und Inspektion, Reparaturen und Ersatzteile, Reifen und Räder oder die obligatorische Hauptuntersuchung werden hier aus einer Hand angeboten. Doch der Weg zu einem etablierten Autohaus war alles andere als ein Spaziergang.
Die Anfänge der Firma gehen auf das Jahr 1961 zurück. Damals begann es mit der Reparatur der legendären DDR-Fahrzeuge F8 und P70, die heute als Sammlerstücke und Kultmarken durchgehen. Später kam natürlich auch noch der Trabant mit ins Programm. Nach gut 30 Jahren Mangelwirtschaft könnte man glauben, dass einen Unternehmer nichts so leicht aus der Bahn trägt. Doch eine große Bewährungsprobe stand für Bernd Herzog noch vor der Unternehmenstür. 1996 erwarb die Firma die erste Fläche im damaligen Gewerbegebiet Falkenau. Das Grundstück war komplett unerschlossen. "Es gab weder eine Zufahrtsstraße noch irgendwelche Medienanschlüsse wie Wasser, Strom oder Telefon. Wir standen sprichwörtlich allein auf weiter Flur", erinnert sich Bernd Herzog. Vielleicht halfen ihm in diesem Augenblick gerade die Eigenschaften, die einen ehemaligen DDR-Firmeninhaber auszeichnen mussten: Nicht aufgeben und immer einen Weg suchen oder wie man auch sagte: "kreative Eigeninitiative".

Am 1. Dezember 1991 erhielt Bernd Herzog einen Ford-Händlervertrag mit der Auflage, an der B173 ein neues Ford Autohaus zu errichten. Bis dato gab es von der damaligen Gemeinde Falkenau lediglich eine Zusicherung, dass an dieser Stelle ein Gewerbegebiet entstehen soll. Bis zur Fertigstellung fand Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen sowie alle Serviceleistungen am alten Standort an der Plauer Straße 16 in Falkenau statt.

"Eigentlich sind wir seinerzeit ein nicht kalkulierbares Risiko eingegangen. Aus heutiger Sicht sind wir immer noch stolz darauf, dass wir es geschafft haben", so Bernd Herzog. Als einziger Ford-Vertragshändler im ehemaligen Altkreis Flöha kann das Unternehmen auf eine respektable Erfolgsgeschichte zurückblicken.
Wie bereits bei anderen Unternehmensbesuchen kam das Thema "schnelles Internet" zur Sprache. "Mit einer Internetgeschwindigkeit von teils weniger als 2 Mbit sind wir als Autohaus mehr als unzufrieden", so der Firmeninhaber.
Erfreulich hingegen ist, dass es bei diesem Unternehmen gelungen ist, die Nachfolge zu regeln. "Unser Enkel absolviert gegenwärtig noch eine Lehrausbildung zum Mechatroniker und wird später das Autohaus weiterführen", sagte Bern Herzog stolz.

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