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Kleine Baumeister kennen Mittelsachsens Vorzüge

Unter fachkundiger Anleitung des Oederaner Architekten Norbert Dittrich entsteht ein kleiner Dreiseiten-Hof. Foto: Nestbau-Zentrale

Kleine Baumeister kennen Mittelsachsens Vorzüge: Mein großer Garten mit viel Platz zum Spielen

Im vergangenen Jahr hatten die „Kleinen Baumeister“ in Mittelsachsen Premiere. In diesem Jahr führte die Nestbau-Zentrale den Projekttag erneut an sechs mittelsächsischen Grundschulen durch. Den Anfang machte die Grundschule Augustusburg, gefolgt von Hartmannsdorf und Halsbrücke. Ende Juni standen noch die Grundschulen Pappendorf, Großschirma und Tiefenbach auf dem Programm. Damit war die Veranstaltungsreihe an zehn Orten im Landkreis aktiv. Die Organisation erfolgte in Zusammenarbeit mit den LEADER-Managements sowie den Grundschulen und dem Referat Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung des Landkreises Mittelsachsen.

Der Projekttag „Kleine Baumeister“ zielt darauf ab, Grundschüler mit ihren Wurzeln in der Region zu stärken. Die Kinder lernen ihre Heimatregion noch besser kennen, erfahren wie Dörfer und Häuser entstanden sind und was es mit der regionaltypischen Bauweise auf sich hat. „Wir möchten die Bleibebereitschaft junger Familien im Landkreis erhöhen. In diesem Sinne ordnet sich das Projekt in Strategien zum Umgang mit dem demografischen Wandel ein, die wir u.a. mit der Nestbau-Zentrale verfolgen“, erklärt Landrat Matthias Damm.
Und der Landrat war es auch, der die Veranstaltungsreihe in der Grundschule Augustusburg eröffnete. Auf die Frage, was den kleinen Mittelsachsen an ihrer Heimatregion am besten gefällt, bekam er eine eindeutige Antwort. „Mein großer Garten mit viel Platz zum Spielen“, lautete das Echo nahezu aller Schüler der Klasse 3a der Augustusburger Grundschule.

Unter fachlicher Anleitung des Oederaner Architekten Norbert Dittrich lernten die Zweit- und Drittklässler, wie Dörfer entstanden sind und welche verschiedenen Dorfformen es gibt. Sie beschäftigten sich mit dem Bau von Fachwerkhäusern und den dafür benötigten Baumaterialien. Jeder kleine Baumeister und jede kleine Baumeisterin weiß jetzt auch, was es mit einem Dreiseit-Hof auf sich hat. In punkto Baumaterialien zeigten sich die Grundschüler sehr kreativ. Bereits im Vorfeld des Projekttages hatten sie ihre Baumeisterboxen mit verschiedensten natürlichen Baustoffen gefüllt. Neben Lehm, Stroh, Holz und Schiefer wurden auch beispielweise eine Steckdose, ein Malerpinsel oder Muscheln für die Deko in die eine oder andere Kiste gepackt.
Große Freude hatten die die Schülerinnen und Schüler bei der Herstellung kleiner Lehmziegel. Den Rekord mit 75 Ziegeln stellte die 3. Klasse der Grundschule Halsbrücke auf. Die Klasse, die sich auch „die Eisbären“ nennt, machte ihrem Name alle Ehre. Trotz hoher Temperaturen beteiligten sich alle Schüler eifrig am Projekttag. Niels und Paul ließen sogar die Pause sausen, um noch weitere Lehmsteine zu formen.

Der Projekttag wurde in jeder Schule durch den Besuch eines traditionellen Handwerkunternehmens abgerundet. Ob Zimmerei, Steinmetz oder Rohrleitungsbauer, die Kinder zeigten großes Geschick im Umgang mit verschiedenen Werkzeugen. „Wir möchten uns ganz herzlich bei den Unternehmen bedanken, die unseren kleinen Baumeistern Einblicke in ihr Handwerk gewährten.“, zeigt sich Projektleiterin Anja Helbig dankbar. „Viele Schüler hatten großes Interesse und bekamen durch den Projekttag die Möglichkeit, in echt zu sehen, welchen Aufwand und Geschick es erfordert, um beispielsweise einen Sandstein oder Holz in gewünschte Formen und Bauteile zu bringen“, so Helbig. Zum Abschluss eines jeden Projettages erhielten die Grundschüler ein “Baumeister-Diplom“ sowie einen Baumeisterbeutel mit einem Werkzeug und einem mittelsächsischen Fachwerkhaus zum selbst gestalten. „Nächstes Jahr bleibe ich freiwillig sitzen, damit ich nochmal bei den Kleinen Baumeistern mitmachen kann“, lautete die Aussage von Niels aus Halsbrücke. Mit diesem Kindermund bestätigt sich der Erfolg der Kleinen Baumeister als Baustein der Nestbau-Zentrale für alle die auch zukünftig im Landkreis bleiben.
Weitere Interessenten am Projekttag finden Informationen unter www.nestbau-mittelsachen.de oder melden sich per E-Mail unter info@nestbau-mittelsachsen.de. Foto: Nestbauzentrale

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