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Sport ist die beste Medizin

Gisela Felber feierte 90. Geburtstag

Der Sport hat Gisela Felber jung gehalten. Im April 2020 feierte die Flöhaer Turn-Institution ihren 90. Geburtstag. Foto: Knut Berger

Sport, so besagt es ein Sprichwort, sei die beste Medizin. Gisela Felber kann diese Aussage nur bestätigen. Sie hat sich ein Leben lang körperlich betätigt und kann sich nicht erinnern, einmal in der Schule oder im Beruf krankheitsbedingt gefehlt zu haben. Vor wenigen Tagen hat die engagierte Frau ihren 90. Geburtstag gefeiert.

Die Jubilarin zählte gerade einmal drei Lenze, als sie das erste Mal zum Turnen ging. Als nach dem 2. Weltkrieg der Sportbetrieb langsam wieder anlief, war auch Gisela Felber ab 1947 in der kleinen Sporthalle an der Turnerstraße in Flöha wieder an den Geräten präsent. 1949 füllte sie ihren Mitgliedsantrag für den örtlichen Sportverein aus und war ab 1954 Bestandteil der Frauenriege. "In dieser Zeit habe ich auch an Wettkämpfen teilgenommen", berichtet die rüstige Seniorin. 1966 begann sie eine Tätigkeit, die die Flöhaerin bei Generationen von Frauen bekannt machen sollte. "Ich habe damals bei der Frauensportgruppe die Übungsleitertätigkeit übernommen und dieses Ehrenamt bis 2009 ununterbrochen ausgeführt", erklärt die Ex-Trainerin.

Die Truppe traf sich nicht nur in der Sporthalle, sondern unternahm zudem regelmäßig Radtouren, ging zusammen Kegeln oder Schwimmen. Auch die Ausflüge zum Sportpark Rabenberg im Erzgebirge  blieben im Gedächtnis. "Als ich meine Trainertätigkeit begann, waren wir ungefähr 10 Frauen. Im Laufe der Zeit verdoppelte sich die Mitgliederstärke", sagt die ehemalige Übungsleiterin, die sich regelmäßig weiter bildete und bis 2005 regelmäßig das Sportabzeichen ablegte. Auch wenn Gisela Felber mittlerweile die Hauptverantwortung für den Ablauf des Gymnastiktrainings abgegeben hat, ist sie der Sportgruppe nach wie vor verbunden. "Ich bin regelmäßig montags in der Sporthalle der Lernförderschule aktiv dabei und absolviere das Gymnastikprogramm mit. Je nach persönlicher Verfassung lege ich auch täglich zu Hause ein paar Sportminuten ein", ist von ihr zu erfahren. Neben der Tätigkeit im aktiven Sportbetrieb engagierte sich Gisela Felber auch als Funktionärin.

Von 1969 bis 2006 gehörte sie der Revisionskommission der BSG Einheit /TSV Flöha an, arbeitete zudem über Jahrzehnte im Kreisfachausschuss Turnen mit. "Der Sport hat mich nicht nur körperlich fit gehalten und sehr viel Spaß gemacht. Er war vielmehr auch Balsam für die Seele, wenn ich einmal private Sorgen zu verarbeiten hatte", sagt die Gymnastik- Aktivistin, die sich noch heute gern an das Jahr 1983 erinnert. "Damals war ich mit sechs weiteren Turnern aus Flöha beim Turn - und Sportfest in Leipzig dabei. Das war ein großes Erlebnis", schmunzelt die Rentnerin, die im Laufe der Zeit zahlreiche Auszeichnungen erhielt. So wurde ihr unter anderem die Goldene Ehrennadel des TSV Flöha  verliehen und von der damaligen Kreissparkasse Freiberg mit dem Titel "Verdienstvoll im Ehrenamt" gewürdigt. Nicht nur wegen des Sports kam in ihrem Leben keine Langeweile auf. So zog sie nach ihrer Heirat im Jahr 1952 in der Folgezeit drei Kinder groß, arbeitete von 1970 bis 1990 als Finanzbuchhalterin in der Baumwollspinnerei Flöha. Damals wie heute ist Gisela Felber oft in ihrem Garten zu finden, den sie liebevoll pflegt. "Früher war ich auch viel mit dem Fahrrad unterwegs. Jetzt habe ich vor allem Zeit, Kreuzworträtsel zu lösen und kann viel lesen", verrät die Sportlerin, die sich seit nunmehr 71 Jahren mit der Flöhaer Turnerschaft eng verbunden fühlt.

Und montags steht weiterhin der Weg zur Frauensportgruppe auf dem Programm. Denn der Weg zum Arzt soll für Gisela Felber nach wie vor eine Ausnahme darstellen. kbe

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