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Besser würzen mit „Direkt vom Feld“

Oberbürgermeister besuchte junges Flöhaer Startup-Unternehmen

Oberbürgermeister Volker Holuscha (r.) zur Unternehmensbesichtigung bei der Flöhaer Firma „Direkt vom Feld“ mit den beiden Unternehmern Chris Goebel (l.) und Richard Friedrich (Mitte). Foto:rs.

Bereits vor über 100 Jahren wusste der Eigentümer der Baumwollspinnerei, Stefan Clauß, dass sich sehr gute Produkte nur durch beste Rohstoffe erzielen lassen. Deshalb verarbeitete er auch nur Baumwolle der damals höchsten Güteklasse „Ägyptisch maco“. Der Erfolg gab ihm Recht.

Eine ähnliche Firmenphilosophie verfolgt das junge Flöhaer Unternehmen „Direkt vom Feld“, das am 9. August Oberbürgermeister Volker Holuscha gemeinsam mit Leitungsmitgliedern der Stadtverwaltung besuchte.
Eine unscheinbare Metalltreppe am Haus in der Bahnhofstraße 7b führt in das Büro des Unternehmens, das zugleich auch Pack- und Versandraum ist. Schon auf der Treppe liegt ein angenehm würziges Aroma in der Luft. Die beiden Unternehmer Richard Friedrich und Chris Goebel handeln hier gemeinsam mit einem Angestellten und einer Praktikantin mit Gewürzen. Klingt nicht besonders spektakulär - ist es aber. Denn hier geht es nicht um Regalware aus dem Supermarkt, sondern um die qualitativ besten Gewürze - pur, naturbelassen und mit größter Sorgfalt ausgesucht.

Die beiden Geschäftsführer erläuterten den Gästen ausführlich ihre Vorstellungen von guten Gewürzen und fairem Handel. „Für uns ist es wichtig, einen persönlichen Kontakt zu den Kleinerzeugern aufzubauen und auch zu pflegen. Großangelegte Plantagenwirtschaft ist mit unserer Firmenphilosophie nicht vereinbar", so Richard Friedrich.
„Wir wollen genau wissen, wer unsere Lieferanten sind. Wir wollen genau erfahren, wie sich der Ablauf von der Aussaat bis hin zum Ernteverfahren und der Trocknung gestaltet. Dabei haben wir den nicht verhandelbaren moralischen Anspruch einer fairen Partnerschaft zwischen Erzeugern und uns als Händler“, so die Grundsätze der beiden Unternehmer.

Die Qualität der Produkte steht dabei immer an erster Stelle. Und der besondere Qualitätsstandart, dem sich das Unternehmen verschrieben hat, ist mit maschinellen Methoden nicht erreichbar. Hier ist neben dem Wissen um die Besonderheit regionaler Kräuter, große Sorgfalt und natürlich viel Handarbeit notwendig. Hohe ökologische Grundsätze verstehen sich dabei von selbst.
Kleine Markierungen auf einer Weltkarte an der Bürowand zeigen die zahlreichen Verbindungen zu den Erzeugern der Gewürze: Paprika aus Spanien, Kurkuma und Zimt aus Sri Lanka, schwarzer Pfeffer aus Indien, Oregano und Bohnenkraut aus Griechenland oder Rosmarin und Fleur de Sel aus Frankreich und das ist nur eine Auswahl, denn das Erzeugernetz verändert und erweitert sich ständig.
Natürlich ging es bei diesem Unternehmensbesuch nicht ohne kleine Kostproben ab. Die „Gewürzlaien“ aus der Verwaltung waren einhellig der Meinung: „Das ist etwas vollkommen anderes, als das bisher Gekannte“. 

Keine Frage, Qualität hat auch hier seinen Preis. Aber wer einmal im „Gewürzhimmel“ war, der wird sich spätestens beim nächsten eigenen Gourmetessen überlegen, welche Zutaten er verwendet.  
Auf der Internetseite des Unternehmens direktvomfeld.eu kann man nicht nur Bestellungen aufgeben sondern auch viel Wissenswertes über Gewürze und deren Erzeuger erfahren. Selbstverständlich kann man auch direkt vor Ort in der Bahnhofstraße Gewürze kaufen.  
Für alle Gäste war es ein sehr informativer und interessanter Nachmittag, bei dem man die Nase nicht voll genug bekommen konnte. (rs.)

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