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Vollsperrung Lärchenstraße Lärchenstraße 54

Aufgrund von Neubau Stützmauer muss die Lärchenstraße während den Arbeitszeiten in Höhe Hnr. 54 voll gesperrt werden.

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Wanderausstellung zur Bedeutung sächsischer Spinnmühlen

Zusätzlich zur Ausstellung wird Frau Barbara Ditze von der Leipziger Denkmalstiftung am 11.08.2020 um 18 Uhr einen Vortrag zum Thema halten. Interessenten sind dazu in den Stadtsaal im Wasserbau herzlich eingeladen.

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Grillfest im Bürgergarten

Veranstaltung im OT Falkenau

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Freizeitsportler lochen ein

Ein Amerikaner in Flöha: Anthony Biondi lochte auf der Minigolfanlage ein. Foto: Knut Berger

International ging es während der ersten Auflage des Family-Day am 12. Juli auf der Minigolfanlage in Flöha zu. Denn unter den 83 Hobbysportlern, die versuchten, die Bälle möglichst zügig auf den 18 Bahnen einzulochen, befand sich auch Anthony Biondi. Zwar war sein Anreiseweg am Wettkampftag überschaubar, denn er wohnt mit Freundin Nadja Baradiy und dem einjährigen Kind in Niederwiesa. Doch ursprünglich stammt der 27-Jährige aus Kalifornien/USA. Seit einem Jahr lebt er in Mittelsachsen. Zwar konnte der aufgeschlossene Mann im Kampf um die Spitzenpositionen - auf dem Podest der Einzelwertung standen am Ende Timon Langner, Jörg Petzold und Gerd Dörfler - nicht eingreifen.

Dennoch verbuchte er ein ganz ansprechendes Ergebnis. "In den USA habe ich oft auf dem großen Golfplatz aufgeschlagen und auch Minigolf gespielt. Jetzt hatte ich in Deutschland bisher keine Zeit dazu", sagte der junge Vater, der sich in der Region bereits ganz gut eingelebt hat. "Hier ist es nicht so heiß und nicht so trocken wie bei mir in Kalifornien. Zudem sind die Wälder sehr groß, herrlich grün und einfach schön", schwärmt der Amerikaner, der auf dem Gebiet der Bausanierung tätig ist. Seine deutsche Partnerin habe er kennen gelernt, als sie für eine vorübergehende Zeit in Kalifornien arbeitete.

Anthony hatte bei Minigolf-Turnier in Flöha nicht vordergründig das Ziel, ein Top- Resultat zu erreichen. Vielmehr ging es bei diesem Breitensportwettkampf auch darum, das Hotel Wiesenhof in Südtirol zu unterstützen, dass durch die Corona-Krise in akute Schwierigkeiten geraten ist. Ein Teil der Startgebühren aller Teilnehmer wurden nach Italien überwiesen "Ich habe dort mit vielen Freunden schon oft Urlaub gemacht und dort auch Anthony und Nadja kennen gelernt", erklärte Thomas Engel, der Chef der Minigolfabteilung des TSV Flöha ist. Zudem gab es auch zwei Tickets für einen Kurzurlaub in diesem Haus zu gewinnen. Die Preise gingen an die Familien Israel (Flöha) und Band (Geringswalde). Die drei Erstplatzierten in der Einzelwertung qualifizierten sich zudem für das Turnier um den "Minigolfer des Jahres", dass zu Pfingsten 2021 ausgespielt wird. Die Grundidee des Family-Days, Nichtaktive auf die Golfanlage einzuladen, stammt nicht vom TSV Flöha. Vielmehr wurde das Turnier vom Deutschen Minigolfsport Verband ausgeschrieben. Bis zum 31. Oktober 2020 finden solche Veranstaltungen in verschiedenen Kommunen statt. "Wir wollen damit zielgerichtet die Leute an die Bahnen locken und dafür begeistern, den Schläger möglichst regelmäßig in die Hand zu nehmen", sagte Michael Burkert der Vizepräsident Breitensport des Verbandes.

Was dabei die kleine Abteilung des TSV Flöha auf die Beine gestellt hatte, fand seinen uneingeschränkten Zuspruch. "Die Anlage präsentiert sich in einem äußerst gepflegten Zustand und wirkt sehr einladend. Das zeigt auch die große Resonanz beim Flöhaer Family- Day", schätzte der Magdeburger Ehrenamtler, der als IT-Fachmann bei der DB Bahnbau Gruppe arbeitet, ein. Er vertritt den Standpunkt, dass Minigolf den Kindern und Jugendlichen auch in der Schule zu Gute kommen kann. "Diese Sportart, in der man mit viel Übung etwas erreichen kann, ist sehr mit Konzentration verbunden. Dabei steht vor allem die Koordination von Augen und Händen im Vordergrund. Wer es schafft, sich auf eine bestimmte Aufgabe zu konzentrieren, kommt auch in der Ausbildung besser weiter", erklärte der Vizepräsident des Verbandes. kbe

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