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Auf Grund von Arbeiten für Verlegung Glasfaserkabel muss die Hausdorfer Straße vollgesperrt werden. Umleitung erfolgt über Dresdner Straße und Lärchenstraße.

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Wo die Fäden zusammenlaufen

Geschäftsführer Wolfgang Fischer (2.v.l.) stellt Stadtrat Dietmar Wildner (l.) Stadtrat Kurt Lange (Mitte), Oberbürgermeister Volker Holuscha (2.v.r.) und Kämmerin Janet Pentke (r.) Produkte seines Unternehmens vor. Foto: rs.

Seilerei Fischer mit langer Familientradition

Zu seinem vorletzten Unternehmensbesuch in diesem Jahr begab sich  Oberbürgermeister Volker Holuscha am 24. Oktober 2018 gemeinsam mit Stadträtin Cornelie Sell, Stadtrat Dietmar Wildner, Stadtrat Dr. Dietmar Garbe, Stadtrat Kurt Lange, Kämmerin Janet Pentke, Sachgebietsleiterin Andrea Viertel und Ortschaftsrat Gunnar Neumann in die Werkhallen der Seilerei Fischer im Ortsteil Falkenau.

Begrüßt wurden die Gäste von Wolfgang Fischer, der als Geschäftsführer das Unternehmen in 4. Generation leitet. Vor diesem traditionsreichen Hintergrund gab es natürlich gleich zu Beginn durch Wolfgang Fischer einen interessanten geschichtlichen Abriss zur Entwicklung des Betriebes.
Die Seilerei Fischer ist ein Familienunternehmen mit über 150 jähriger Tradition in der Produktion von Seilerwaren und später auch Zwirnen. Die Seilerwarenfabrik wurde 1866 durch Ernst Herman Fischer im heutigen Flöhaer Ortsteil Falkenau gegründet.1896 wurde die Seilerei durch seinen Sohn Albin Fischer übernommen. Von 1948 an führten die Brüder Heinz und Günther Fischer das Unternehmen weiter. 1992 übernahm Wolfgang Fischer den Betrieb.
Einen großen Einschnitt in die Unternehmensgeschichte gab es 1972 mit der Zwangsverstaatlichung zu DDR-Zeiten. Mit der politischen Wende im Jahr 1990 konnte das Unternehmen  von der Familie Fischer wieder erworben werden.

Als die Seilerwarenfabrik 1866 gegründet wurde, stellte die Firma ausschließlich Seilerwaren für die Landwirtschaft, die Industrie und den Handel her. Im Jahr 1954, mit dem Wechsel vom Handwerksbetrieb zur industriellen Fertigung, wurden die ersten Zwirnmaschinen angeschafft. Diese produzierten Bindegarne für die Industrie, Kabelfüllgarne für die Kabelindustrie und Maschinenfaden für die ersten Verpackungsmaschinen. Bereits bis 1990 wurden schon jährlich über 1000 Tonnen an technischen Zwirnen produziert.

Im Jahr 1992 wurde mit der Produktion von Palettensicherungsschnur für die Getränkeindustrie begonnen. Zurzeit werden jährlich ca. 300 bis 400 Tonnen Maschinenschnur für diesen Industriezweig gefertigt. Das entspricht in etwa 180.000 Kilometer oder einer Entfernung von ca. viereinhalb Mal um den Äquator. Mit der Palettensicherungsschnur werden ca. 270 Brauereien und ca. 130 Mineralbrunnen beliefert. Diese Produktionslinie ist mittlerweile eine der Hauptstandbeine des Betriebes. Neben Unternehmen der Getränkeindustrie werden technische Garne u.a. für die Kabel-, Verpackungs-, Holz- und Bauindustrie, für den Garten - und Landschaftsbau, für die Schifffahrt sowie für die Forstwirtschaft hergestellt.

Nicht ganz ohne Stolz betonte Geschäftsführer Wolfgang Fischer, dass sein Unternehmen mit seinen 12 Beschäftigten seit 20 Jahren ohne Reklamationen seine Produkte vertreibt. (rs.)

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