Verkehrsinformationen

Änderung der Verkehrsführung Augustuburger Str. Schulberg Augustuburger Straße Schulberg

Auf Grund von Deckensanierung muss die Augustusburger Straße ( Schulberg) zwischen Turnerstr. und Dresdner Str. B 173 gesperrt werden. Ab Montag, 12.10.2020 wird die Augustusburger Str. aus Richtung Dresdner Straße kommend, zur Einbahnstr. Ab 19.10.2020 muss für die Deckensanierung der Schulberg voll gesperrt werden.

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Zum aktuellen Umgang mit dem Corona-Virus

von OB Volker Holuscha

Das Covid-19-Thema ist zu Hause und auf Arbeit dauerpräsent. Und es steht in der nun beginnenden kälteren Jahreszeit die Frage im Raum: Wenn wir mit dem Virus weiterleben müssen, wie damit umgehen? Richtig ist, dass die Bekämpfung der gefährlichen Krankheit noch Monate andauern wird. Und richtig ist auch, dass wir Vorsicht und Achtsamkeit in unserem Verhalten walten lassen müssen. Wir tragen alle eine doppelte Verantwortung: Eine für sich selbst und eine für unsere Mitmenschen. Jeder, der sich selbst infiziert, kann auch zum Verbreiter des Virus werden. Und jeder, der die Hygieneregeln nicht beachtet, stellt damit nach außen auch ein Risiko dar. In unserem Land leben 20 Millionen Rentner, rund 7 Millionen Diabetiker und Abertausende von Familien mit Schwerstkranken unter uns. Ihnen vor allem gilt in der heutigen Zeit unsere Verantwortung.

Zugleich ist im Umgang mit der Pandemie nunmehr auch etwas Gelassenheit gefragt. Angst und dauerhafte Anspannung sind in keiner Lebensphase gute Ratgeber. Wenn wir lernen uns als Risikogemeinschaft zu verstehen und uns gemeinsam umsichtig verhalten, kann m.E. die unter uns herrschende Verunsicherung gebannt werden. Auch sollten Einzelfälle an laborbestätigten infizierten Menschen im Ort oder im persönlichen wie beruflichen Umfeld nicht dramatisiert werden. Jeder von uns kann ungewollt betroffen sein und wird damit allein schon psychisch stark belastet. Keinen guten Dienst leisten derzeit gewisse „sichere Informationsquellen“ in verschiedenen Internetportalen. Auch die aufklärerische Omnipräsenz der offiziellen Print- und elektronischen Medien verstärkt bei vielen von uns die Unsicherheit. Was vor Monaten zur Bekämpfung der Pandemie noch richtig war, wurde von der Realität und der Wissenschaft widerlegt. In der Forschung eine alltägliche Erfahrung, für die Bürger aber ein Lernprozess mit dem wir umgehen müssen.
Daher ist es an der Zeit die Herausforderung anzunehmen und achtsam in das normale Alltagsleben wieder überzugehen. Soziale Kontakte und gemeinsame Erlebnisse als Fundament einer lebenswerten Gesellschaft dürfen in dieser Zeit nicht verkümmern und müssen wiederbelebt werden. Auch in den kommenden Monaten werden die Infektionszahlen mit dem Virus nicht verschwinden und es wird zu einzelnen Einschränkungen für den einen oder anderen unter uns kommen. Keiner weiß, ob in einer Schule, einer Kindereinrichtung oder am Arbeitsplatz. Aber wir alle, die staatlichen Verantwortungsträger und auch Sie, müssen dann verantwortungsvoll und pragmatisch sich so verhalten und handeln, dass es zu keinen erneuten Beschränkungen größeren Ausmaßes kommt.

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hat kürzlich sehr anschauliche Empfehlungen im Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen für Kitas und Schulen erarbeitet. Diese lassen sich auch auf andere Lebensbereiche anwenden.
Ich wünsche uns Allen Gesundheit und die nötige Gelassenheit in diesen herausfordernden Zeiten.

Ihr
Volker Holuscha

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